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:: Testreport von Malte Paul
AP 138
1.Vergleichstest:
Ich bin von Mitte 2002 bis Anfang 2004 ein Lorch Wake 144er gefahren, bevor ich das AP in die Finger bekam. Ich bin in der Zeit in Pelzerhaken (Neustadt i.H.), auf Fehmarn und manchmal auf der Nordsee gefahren. Einen zweiwöchigen Kiteurlaub in Ägypten hat das Lorch auch noch mitgemacht. Natürlich hatte ich alle Bedingungen von kl. Wellen bis zum Flachwasser.
Im Vergleich zu dem Lorch Wake 144 ist das AP 138 in punkto:
Fahrkomfort: besser
Kontrollierbarkeit: besser
Kantengriff: viel besser
Absprung: viel besser
Angleiten: besser
Speed: viel besser
Carving: besser
In Switch drehen: schlechter
Wenn interessierte Kollegen am Strand mal ne Runde mit dem AP drehen wollten, habe ich meist die Gelegenheit genutzt, um denn auch mal was anderes zu fahren. So habe ich Serienbretter von Fanatic, Underground und North, sowie Customs von Carved, Kitebitches und Elbe-Customs an die Füße bekommen.
Ich will hier zwei Vergleiche machen. Einen zu einem Serienbrett und einen zu einem Custom.
Im Vergleich zu dem Fanatic Skyrider 136 ist das AP 138 in punkto:
Fahrkomfort: gleich
Kontrollierbarkeit: gleich
Kantengriff: besser
Absprung: besser
Angleiten: besser
Speed: viel besser
Carving: gleich
In Switch drehen: schlechter
Im Vergleich zu dem Kitebitch 120 ist das AP 138 in punkto:
Fahrkomfort: viel besser (zu loose)
Kontrollierbarkeit: besser
Kantengriff: besser
Absprung: besser
Angleiten: viel besser
Speed: viel besser
Carving: schlechter
In Switch drehen: schlechter
Fast alle Boards auf dem Markt funktionieren wohl mehr oder weniger gleich gut, doch tauschen möchte ich mit keinem!
2. Persönlicher Bericht und Fazit:
Meiner Meinung nach bietet das AP-Board sehr gute Eigenschaften, die den meisten schon bei den ersten Probefahrten klar werden. Jedoch bin ich erst nach wiederholtem fahren so richtig auf den Geschmack gekommen. Du musst dich mit dem Board arrangieren und dann kannst du das volle Spektrum ausschöpfen.
In den vielleicht drei Monaten, in denen ich mit dem AP aufs Wasser gegangen bin habe ich mich fahrtechnisch stark verbessern können, was sicher nicht nur dem Brett zuzuschreiben ist, jedoch jeder weiß, dass man mit neuem und guten Material die besten Ergebnisse erzielt. Also, ich konnte bei Sprüngen meine Airtime sowie die Höhe deutlich verbessern. Ich habe one-foot´s mit Rotationen und Transions kombinieren können. Kiteloops sind höher und sicherer geworden, zudem mache ich sie jetzt mit Rotationen und Transions. Board-off´s sind durch die jetzt mögliche Flughöhe und Airtime super zu üben.
Pro:
geiler Kantengriff
zieht derbe Höhe
blind funktioniert super gut
habe das Board nicht geschont und viel gefahren, sieht aber noch sehr gut aus, was auf eine 1a Verarbeitung schließen lässt
das Brett bietet einen cremigen Absprung, auch ohne die Position des Kite´s zu verändern
gute Wahl der Schlaufen und des Handles
contra:
Finnen sind zu scharf, habe zwei Schnitte und kaputten Neo
=> ich fände es gut, wenn die scharfe "Haifisch-Spitze abgerundet werden würde
sehr spurtreu, was Gewöhnungssache ist, gefiel mir dann immer besser => Switchen mit kl. Absprung od. starkem Fuß
zum Teil etwas anstrengend die Geschwindigkeit rauszunehmen (Oberschenkelpower), wenn der Vogel mega druck macht
könnte noch griffigere / 3d Oberfläche bekommen, damit board-off´s auch ohne handle einfacher sind
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